Nachhaltigkeitskommunikation

Von Evelyne Huber und Claus Reitan

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Das Zeitalter des Burn-Out

Die große Hitze drohte den Planeten Erde und seine Bewohner zu erfassen. Die Anzeichen  dafür waren frühzeitig spürbar. Im Außen – das alle Menschen betraf – wurde sie „Klimawandel“ und „Erderwärmung“ genannt. Im Inneren des Einzelnen wurde von einem „Burn-Out“ gesprochen. Beide Begriffe waren Ausdruck der herannahenden Überforderung aller – und der Erde……

Was brauchen wir, damit wir Lösungen für die globalen Herausforderungen der herannahenden „großen Hitze“ finden? Für die selbstverursachte „Feuerprobe“, wie Daniel Pinchbeck dies in seinem Buch „How soon ist now“ bezeichnet? Für das Zeitalter des Burn-Out, wie ich es bezeichne? 

Was brauchen wir, damit im Jahr 2030 die 17 Ziele der Vereinten Nationen, bekannt als Sustainable Development Goals (SDGs) umgesetzt und die Überlebensfragen der Menschheit beantwortet werden kann? 

Die Antwort lautet: Wir brauchen Menschen, die  durch ein  Burn-Out gegangen sind und den nahezu totalen Verbrauch der Ressourcen gefühlt, am eigenen Leib erlebt und verstanden haben. Sie haben die große Transformation erlebt, sind daran gewachsen und haben sich an einem Perspektivenwechsel beteiligt. Sie haben andere Menschen mitgezogen und neue Werte und Ziele sowie neue Regeln für unser Handeln vorgelebt. Damit haben sie einen Prozess des Umdenkens eingeleitet und sind Pioniere des neuen Denkens geworden. Von Ihnen können wir für unsere Zukunft lernen.

Als Arbeitsbewältigungs-Trainerin und –Beraterin durfte ich diese Menschen bei meinen Mobbing- und Burnout-Beratungen kennenlernen und ein kurzes Stück begleiten. 

Die Idee zu dem Buch hat sich im Rahmen meiner Ausbildung Quint.Essenz 2016 Meisterklasse für Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement und im Coaching-Gespräch mit Bettina Fürlinger von HeartBeat entwickelt.