Rudolpho Duba / pixelio.de

Wie sollte man am besten über Klima und Klimawandel sprechen? Das war das Leitthema des K3-Kongresses vom 24. bis 25. September 2019. Zum zweiten Mal widmete sich der K3 Kongress im deutschsprachigen Raum der Frage, wie wir den Herausforderungen der Klimakommunikation begegnen können. Es trafen sich rund 500 Menschen aus Wissenschaft und Praxis in Karlsruhe, um neue Ideen für eine wirkungsvolle Kommunikation über den Klimawandel zu diskutieren. Konkretes Thema des K3 Kongresses 2019 war Klimakommunikation in Zeiten gesellschaftlicher Transformation. Im Zentrum standen die Fragen, wie wir Klimakommunikation analysieren, handlungs- und politikwirksame Klimakommunikation gestalten und Zukunftsbilder und Visionen in der Klimakommunikation einsetzen können.

Klimawandel ist heute herausragendes Thema

Die erste Veranstaltung der Reihe „Forum und Debatte“ trug den Titel „Klimawandel in der öffentlichen Debatte – vom Meta-Thema über die kommunikative Vielfalt zur Handlungsbereitschaft“. Nach rund 40 Jahren Berichterstattung durch Journalismus und Medien sei der Klimawandel derzeit das herausragende Thema in der deutschsprachigen Öffentlichkeit, stellten die Hamburger Kommunikationsforscherin Irene Neverla und der Wiener Sprachwissenschafter Martin Reisigl auf der K3 Kongress fest.  Irene Neverla zeigte unter anderem das inzwischen legendäre Titelbild des Spiegel vom August 1986, das den Kölner Dom zur Hälfte unter Wasser zeigte. Dies sollte ein (zuspitzendes) Sinnbild sein für den drohenden Meeresspiegel-Anstieg – wurde aber seitdem immer wieder von Leugnern des menschengemachten Klimawandels genutzt, um angeblich ständig vorkommende Übertreibungen in den Medien anzuprangern.

Doch warum ist 40 Jahre nichts passiert?

Mit den ersten Sachstandsberichten des IPCC habe in den 1990er Jahren eine „Zeitenwende“ eingesetzt, im April 2006 landete der Eisbär und im April 2007 der Pinguin auf der Titelseite des US-Magazin Time, denn in Arktis und Antarktis drohe das Eis zu schmelzen. Doch warum, fragte Neverla, bewirkten diese Berichte über vier Jahrzehnte hinweg so wenig in der öffentlichen Meinung und der konkreten Politik?

Den gesamten Artikel lesen Sie hier: www.klimafakten.de/meldung/welche-rolle-spielen-medien-wirklich-bei-der-vermittlung-von-klima-wissen

Foto: Rudolpho Duba  / pixelio.de

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