Robert Müller / pixelio.de

Anlässlich des Tags der Umwelt am 5.Juni 2015 forderte die Wiener Ärztekammer nachhaltige Umweltstrategie im Sinne unserer Gesundheit und ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein für kommende Generationen, wie beispielsweise handyfreie Zonen. Sie warnte vor den direkten und indirekten Folgen eines exzessiven Handykonsums und bekräftigte ihre Forderung nach der Untersuchung von Langzeiteffekten und einem bewussten Umgang mit Mobiltelefonen. “Zeitliche und örtliche handyfreie Zonen, die in vielen Gesellschaftsbereichen und Institutionen immer stärker angenommen und implementiert werden, sind eine positive Entwicklung, die die Ärztekammer befürwortet”, so der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Piero Lercher und er meinte weiter:  “Das beste medizinische Konzept wird längerfristig ineffizient und wirkungslos sein, wenn Lebensraum und Umgebung des Individuums krank machen”.

Im Magazin “Lebensart” Juni 2015 erschien ein Artikel von mir zum Thema “gesundheitsgefährdende Handy-Strahlen”. Die Daten dafür erhielt ich bei einem Pressehintergrundgespräch zur Thematik “elektromagnetische Felder, Funknetzausbau ja, aber bitte umweltverträglich”. Ich hörte und staunte bei diesem Termin: Noch nie zuvor hätten sich so viele Menschen einen Mikrowellen-Sender an den Kopf gehalten, sagte etwa Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller vom Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien. Was das mit uns macht, wisse man noch nicht. Mosgöller: „Beim Rauchen hat es zwei bis drei Generationen gedauert. Bei Asbest hat es mehrere Generationen gedauert. Woher nehmen wir eigentlich die Zuversicht zu glauben, dass wir bei Handys nach nicht einmal einer Generation Bescheid wissen?“ Und DI Dr. Hamid Molla-Djafari von der AUVA erklärte dazu: „Bei den Handystrahlen handelt sich um Kraftfelder, sogenannte elektromagnetische Strahlungen, die sich von ihren Quellen, dies sind zumeist Antennen, lösen und mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Dabei wird Energie transportiert. Diese Energie hat Auswirkungen auf uns Menschen.“

Wieviele Gehirntumore wohl entstehen müssen, damit die Forderung der Wiener Ärtekammer erhört wird, Untersuchung von Langzeiteffekten eingeleitet werden und Kommunikationsstrategien des Bundesministeriums für Gesundheit zu einem bewussten Umgang mit Mobiltelefonen umgesetzt werden?

Artikel Lebensart: Mikrowellen am Kopf

 Infos: http://www.aekwien.at

Quelle: OTS Presseaussendung I Tag der Umwelt: Ärztekammer fordert nachhaltige Umweltstrategien

Posted by Evelyne Huber

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