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Die ständig wachsende Weiterentwicklung unserer Zivilisation hat unzählige große Fortschritte der Technologie und Vereinfachungen mit sich gebracht. Von den Methoden, wie wir unsere Häuser bauen, wie wir unsere Nahrung erhalten, wie wir um die Welt reisen, kurz – leben, lieben und lachen. Aber zu welchem Preis?

Pro Jahr kommen auf der Welt um die 2600 Milliarden Tonnen Abfälle zusammen, mehr als 50% der Deponien liegen auf See oder in der Nähe von Küstengebieten. Verwitterung, wie Regen, Wind und Stürme bringen es mit sich, dass schädliche Giftstoffe dieser Deponien in den Ozean gelangen. Schätzungsweise 8 Millionen Tonnen dieser Abfälle schädigen jährlich das Leben im Meer. Konkret deswegen, da Lebewesen im Meer diese häufig mit Nahrung verwechseln und zu sich nehmen. Prognosen gehen davon aus, dass sich das Abfallaufkommen auf das 10-fache erhöhen wird, wenn nichts dagegen gemacht wird.

Man muss nicht hellsichtig sein, um sich auszurechnen, wohin dies führt. Einblick in die weltweit mögliche Zukunft geben die jüngsten Ereignisse: Anfang 2013 wurde eine Studie über die Meeresverschmutzung (Marine Pollution Bulletin) veröffentlicht. Diese erläutert die Auswirkungen von Kunststoff auf Wale. Es wurde festgestellt, dass Wale Kunstoff nicht verdauen können. Daher können Kunstoffgegenstände nicht von ihnen ausgeschieden werden, bleiben in ihren Mägen und führen zu Blockaden ihrer Verdauungstrakte. Diese Blockade bewirken in weiterer Folge, dass Wale sich gesättigt fühlen und aufhören zu essen. Die Wale verhungern und versterben in Folge eines Magen-Bruchs. Viele tote Wale wurden in den letzten Jahren an Ufern auf der ganzen Welt angespült. Ihre Autopsien bestätigten die Vermutungen, dass die sanften Riesen in Folge der Einnahme von Kunststoff und Abfällen verstorben sind.

Im Juli 2013 wurde beispielsweise ein Pottwal auf Tershelling, das ist eine Insel vor der Küste der Niederlande, angespült. Während seiner Autopsie wurden über 56 verschiedene Kunststoffteile gefunden, die insgesamt 12,2 kg betrugen. Ein ähnlicher Vorfall passierte März 2013 an der spanischen Südküste. Hier wurde ein Pottwal an Land gespült, der 17kg Kunststoff eingenommen hatte. Die Anzahl der gestrandete Wale mit Mägen voll mit Kunststoff nimmt stetig zu. Unser Planet drängt uns, unsere verschwenderischen Gewohnheiten zu ändern, wie beispielsweise Alternativen für Einweg-Plastiksäcke zu verwenden.

Quelle: http://anonhq.com/dead-whales-stomachs-full-plastic-bring-us-message

Posted by Evelyne Huber

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