Nachhaltigkeitskommunikation

Journalismus und Beratung für nachhaltige Entwicklung. Von Evelyne Huber und Claus Reitan.

Landflucht ist weiblich

JenkoAtaman/de.fotolia.com

Die Frauen räumen die Dörfer. Wie also können die ländlichen Regionen Österreichs und Europas für künftige Generationen attraktiv sein? Was können sie der Abwanderung entgegensetzen?

Die Antworten liegt in Strategien und Modellen die bei der 13. Konferenz Europäischer Regionen und Städte (KERS) des Instituts der Regionen Europas (IRE) von 24. bis 26. September in Salzburg präsentiert und diskutiert werden. Mit gutem Grund: die ländlichen Regionen verlieren an Bevölkerung und Wirtschaftskraft, der Zuzug in die Ballungszentren wird Europas stärkste Migrationsbewegung der nächsten Jahrzehnte.

Es sind die Frauen, die abwandern. Den überfüllten Zentren stehen bereits heute teils entleerte Regionen gegenüber, womit beide Räume ihre Funktionen kaum erfüllen und Lebensqualität garantierten können. Vor dem Hintergrund dieser stillen aber dramatischen Entwicklung referieren zum Auftakt Johannes Hahn, EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, sowie Andrä Rupprechter, der als Bundesminister für Land -und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Österreichs Strategie hinter dem von ihm vorgelegten „Masterplan für den ländlichen Raum“ erläutert. Der Untertitel passt zum Thema, lautet er doch: „Chancengerechtigkeit für die Regionen“.

Über die 13. KERS

Die jährlich stattfindende Konferenz Europäischer Regionen und Städte (KERS) wird jeweils zu aktuellen Themen für Regionen und Städte Europas im Hinblick auf zukünftige Strategien und Herausforderungen für Politik und Wirtschaft organisiert. Sie bringt rund 250 politische und wirtschaftliche EntscheidungsträgerInnen aus den verschiedenen Regionen Europas zusammen und wird als  GREEN Meeting organisiert.

Dieses Jahr nimmt sich die KERS dem Überthema „Next Generation – Attractive Regions and Cities for Future Generations“ an. Hochrangig besetzte Podiumsdiskussionen zu den Themen Energie, EU-Erweiterung, Start-Ups, Entleerung des ländlichen Raumes und private Bildungseinrichtungen werden innerhalb von 3 Tagen geboten.

Programm und Anmeldung unter: www.institut-ire.eu

 

BewusstseinGesellschaftLebenNachhaltigkeitZukunft

Claus Reitan • 2017-09-05


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